Fliesenarbeiten – Woche 9 & 10 / Unser Umzug ist geplatzt!

Die Fliesenarbeiten wurden am 14. Mai fortgesetzt, die Fensterbretter wurden geliefert und – es handelt sich sogar um die, die wir ausgesucht haben. Mängel wurden besprochen, eine Behebung zugesagt.

Am nächsten Tag waren wir erneut auf der Baustelle und haben uns gewundert, dass die Fensterbretter gefehlt haben. Vor Ort war nur der Mitarbeiter, der sich wiederum wunderte, dass der Chef nicht mit uns gesprochen hat. Am Nachmittag kam noch eine Whats-App-Nachricht. Die Fensterbretter wurden „falsch“, d. h. zu schmal, bestellt. Raab Karcher sei schuld. Natürlich. Bei diesem Gewerk sind IMMER die anderen Schuld. Als wir die schiefe Kante (siehe vorheriger Beitrag) angesprochen haben, hieß es schließlich auch, dass das Material verrutscht sein muss.

Die ständigen Ausreden nerven. Zwischenzeitlich haben wir die Notbremse gezogen und den Umzug verschoben. Aufgrund der Unzuverlässigkeit des Fliesenlegers kann der Sani nicht tätig werden und wir möchten gerne in einem Haus leben, in dem wir zumindest fließend Wasser haben. Möbellieferungen wurden verschoben, das Umzugsunternehmen informiert und unsere Hausverwaltung zeigte sich sehr kulant – Glück gehabt!

Am 18. Mai gingen die Fliesenarbeiten weiter. Leider wurde wieder geprüft, ob wir gut aufpassen. Ausschnitte für die Thermostate waren zu groß geschnitten. Selbstverständlich wird sowas nicht gesehen. Erst nach Ansprache wird gesagt „ist mir gar nicht aufgefallen“.

Statt Fugenmasse wurde stellenweise Silikon verarbeitet. Dies haben wir am nächsten Tag beim „Junior-Chef“ bemängelt. Er hat dazu nichts gesagt, sondern den Mangel einfach nur behoben. Wir sind müde. Müde, jedes Mal mit einem schlechten Bauchgefühl zur Baustelle zu fahren. Müde, jedes Mal nach Fehlern suchen zu müssen. Müde, dass man notgedrungen mit Firmen zusammenarbeiten muss, die offenbar keine Lust haben.

Die Fensterbretter wurden eingebaut – bis auf eins. Erneut ist es zu schmal. Leider ist niemand auf die Idee gekommen, das Mauerwerk vor Bestellung der Bretter auszumessen, um eventuelle Differenzen ausgleichen zu können. Dieses Fensterbrett sollte in der kommenden Woche geliefert werden. Nun gut.

Eigentlich ist es Vorgabe des Gewerks, die Baustelle besenrein zu hinterlassen. Die Männer haben zwei Zimmer als „Flex-Zimmer“ genutzt, entsprechend viel Staub befindet sich nun u. a. an den Fenstern. Aber uns war schon von vornherein klar, dass diese Reinigung nicht erfolgen wird.

Glücklicherweise hat unser Bauleiter mittlerweile auch die Nase voll und ist uns hinsichtlich einer Gutschrift für die Reinigung entgegen gekommen.

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